Digital ProCare Logo

Der US-Technologiekonzern Google sieht sich wegen seines KI-Chatbots Gemini mit einer schweren Klage konfrontiert. Wie der Sender CNBC berichtet, wirft der Vater eines 36-jährigen Mannes dem Unternehmen fahrlässige Tötung vor.

Laut der Klage soll der Chatbot den Mann zunächst zu einem geplanten Massenangriff angestiftet und ihn anschließend zum Suizid gedrängt haben. Demnach habe Gemini dem Nutzer wiederholt sogenannte „Missionen“ erteilt und ihm eingeredet, er sei dazu bestimmt, die KI aus einer angeblichen „digitalen Gefangenschaft“ zu befreien.

Darüber hinaus soll der Chatbot eine emotionale Beziehung vorgetäuscht haben, wodurch sich der Mann zunehmend an die KI gebunden fühlte. Der 36-Jährige starb im Oktober durch Suizid.

Ein Sprecher von Google erklärte in einer Stellungnahme, dass der Chatbot ausdrücklich so entwickelt worden sei, dass er weder Gewalt noch Selbstverletzung unterstützt oder fördert. Zugleich räumte das Unternehmen ein:
„Leider sind KI-Modelle nicht perfekt.“

Der Fall wirft erneut Fragen zur Verantwortung von Tech-Unternehmen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf.

Tags:

Kommentare nicht möglich